In diesem Jahr haben wir die Yalda-Nacht gemeinsam mit geflüchteten Frauen in Pakistan gefeiert.

Die Feier am 20. Dezember 2025 hatte eine doppelte Bedeutung, da sie zugleich mit der Eröffnung des neu gegründeten Frauen- und Jugendzentrums in Islamabad, Pakistan, stattfand.

Mehr als 60 Frauen und Kinder nahmen daran teil, darunter Mitglieder von vier Organisationen und Gemeinschaften. Die Veranstaltung wurde sowohl vor Ort als auch online durchgeführt. Die Teilnehmenden äußerten ihre Meinungen und gaben wertvolle Vorschläge für das Zentrum ab.

Unser Ziel ist es, ein System der Solidarität unter Frauen in Pakistan aufzubauen. Gemeinsam können wir Lösungen finden, indem wir ihre Probleme dokumentieren und gleichzeitig Fehlinformationen beseitigen. Mit einem besseren Verständnis können nachhaltige Lösungen für ihre Herausforderungen entwickelt werden – sowohl für ein Leben in Pakistan als auch in einem anderen Land.

Unsere Vertreterinnen, Vertreter und Partner aus verschiedenen europäischen Ländern sowie den USA beteiligen sich aktiv an Veranstaltungen, die sich mit den Anliegen von Frauen und Kindern aus Afghanistan befassen. Es werden Anstrengungen unternommen, verlässliche Informationen bereitzustellen und nachhaltige Lösungen für ihre Sicherheit und ihr Wohlergehen zu finden. Mit vielen Jahren Erfahrung unterstützen unsere drei Organisationen die Integration von Frauen und helfen ihnen, ihre eigene Stärke und Motivation zu entdecken.

Jeder Mensch hat Hoffnungen und Träume. Wir bieten Bildungskurse an, mit dem Ziel, Frauen dabei zu unterstützen, selbstständig und nützlich für sich selbst zu werden, unabhängig davon, in welchem Land sie leben.

Wir möchten uns herzlich bei unserer neuen Vertreterin Frau Farzane Rezai bedanken, der Vorsitzenden der Bewegung afghanischer Frauen im Exil, die gemeinsam mit Freiwilligen die gestrige Veranstaltung organisiert hat. Als jemand, der mitten in der humanitären Krise lebt, verfügt Frau Rezai über ein tiefgehendes Verständnis der aktuellen Situation.

Wir sind überzeugt, dass wir durch die gemeinsame Zusammenarbeit aller Frauen und Organisationen Leben retten und den Menschen ein würdevolles und sicheres Leben ermöglichen können.

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Mohammed Mirzay

Über mehr als 15 Jahre Erfahrung in humanitären Aktivitäten und im Einsatz für Menschenrechte. Er hat in Griechenland Flüchtlinge und besonders schutzbedürftige Menschen aus Afghanistan unterstützt und setzt sich nun als Direktor von EJS weiterhin für humanitäre Hilfe und Menschenrechte ein.

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