Engagement, Vielfalt und Demokratie: Ein Rückblick auf den Jugendengagementkongress 2026 in Berlin

Bericht über den Jugend Engagement-Kongress 2026 in Berlin

 

Vom 20. bis 23. Mai 2026 fand in Berlin der diesjährige Jugendengagementkongress statt, der jungen Leuten eine Plattform für Austausch, Weiterbildung und Vernetzung bot. Die Veranstaltung begann am Mittwochabend im Umweltforum mit einer feierlichen Eröffnung, gefolgt von einem gemeinsamen Abendessen im Foyer, das eine erste Gelegenheit bot, miteinander in Kontakt zu treten. Der gelungene Auftakt wurde durch den zweiten Teil der Eröffnung abgerundet, in dessen Rahmen die feierliche Verleihung des Jugenddemokratiepreises stattfand.

> An den darauffolgenden Tagen stand ein dichtes und abwechslungsreiches Programm im Fokus, das sich in verschiedene Phasen und Themenschwerpunkte unterteilte. Die Vormittage begannen meist mit thematischen Stadtführungen und Exkursionen durch Berlin, die am a&o Hostel Berlin Kolumbus starteten und sich mit interessanten gesellschaftspolitischen Themen wie dekolonialer Stadtgeschichte, jüdischem Leben, Antiziganismus oder der Berliner Mauer befassten. Nachmittags verlagerte sich das Geschehen zurück in das Umweltforum sowie in umliegende Tagungsorte wie das NH Hotel am Alexanderplatz. Hier konnten die Teilnehmenden in intensiven Workshops praxisnahes Wissen erwerben – die Themen reichten von Resilienz im Ehrenamt („Stabil bleiben“) und Konflikttheorie über „Allyship“ und den Umgang mit digitalem Hass bis hin zu kreativen Ausdrucksformen wie einem Rap-Workshop.

> Der Kongress zeichnete sich besonders durch seinen interaktiven Charakter und den starken Praxisbezug aus. Am Freitagnachmittag bot der „Marktplatz des Engagements und Open Space“ Raum, um eigene Projekte vorzustellen, neue Initiativen kennenzulernen und Synergien für künftige Projekte zu schaffen, bevor in einer gemeinsamen Runde auf die Erlebnisse zurückgeblickt wurde. Den dynamischen Abschluss des Kongresses bildete am Samstag die „Engagement-Rallye@ehrentag“. Aufgeteilt in verschiedene Regionalgruppen – wie Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln, Pankow oder Tempelhof-Schöneberg – zogen die Jugendlichen quer durch die Berliner Bezirke, um das Gelernte direkt in die Tat umzusetzen und ein starkes Zeichen für die Vielfalt des Jugendengagements zu setzen.

Für mich persönlich findet der Kongress eine direkte Fortsetzung: ich habe dort eine Einladung zu einem Umweltseminar in Armenien erhalten. Diese Möglichkeit bietet mir die Chance, mein Engagement weiterzuentwickeln und internationale Erfahrungen im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu sammeln.

Ali Poya Panahi
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Mohammed Mirzay

Über mehr als 15 Jahre Erfahrung in humanitären Aktivitäten und im Einsatz für Menschenrechte. Er hat in Griechenland Flüchtlinge und besonders schutzbedürftige Menschen aus Afghanistan unterstützt und setzt sich nun als Direktor von EJS weiterhin für humanitäre Hilfe und Menschenrechte ein.

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